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Herzlich Willkommen!! auf der deutschen Seite des Internationalen MKP - Clubs
Kein Umbau – Nur Substanzerhaltende MaßnahmenWasser ist bekanntlich des Campers schlimmster Feind. Zum einen verwässert zuviel Regen die Urlaubsstimmung gewaltig. Zum Anderen dringt Wasser gerne von oben durch alle Knopflöcher in einen Wohnwagen ein und kommt dann unten nicht mehr heraus. Dann haben wir die Bescherung – es muffelt das Innere vor sich hin und der Boden knirscht eher früher als später. Da sollte man doch auch mal regelmäßig alle 25 Jahre etwas für den Werterhalt des Wohnwagens tun. Bei unserem MKP waren diesmal die Fenster an der Reihe. Letztes Jahr fing das Badfenster im Regen zu tropfen an und wurde neu abgedichtet, heuer waren die 3 großen Aufbaufenster „vorsichtshalber“ dran. Also, bei unserem MKP (Baujahr geschätzt: 1981) sind Fenster von der Firma Birkholz verbaut. Birkholz steht bei mir in einer der oberen Ecken des Fensters ins Plexiglas eingeprägt. Im Gegensatz zu älteren Versionen mit dicker Gummidichtung ist hier der Aus-und Einbau ohne Spezialwerkzeug sehr einfach.
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Die Fenster sind von innen mit L-förmigen Alustreifen gegen den hölzernen Innenrahmen in der Wand verspannt. In die Alustreifen sind dann die Plastik-Verkleidungen eingeklipst. Zum Ausbau muß man also erstmal von innen die Verkleidungen um die Fenster entfernen. Entweder nur seitlich wegschieben oder auch mit einem großen Schlitz-Schraubendreher aushebeln.
Dann muß man nur die Schrauben aus allen Alustreifen entfernen und das Fenster vorsichtig nach außen aus dem Ausschnitt lösen. Dabei aufpassen, daß die alte Moosgummidichtung nicht zerreißt! Das geht auch alleine, weil meistens auch noch Silikon oder ähnliches, von Außen aufgeschmiertes „Dichtmittel“ zum Vorschein kommt. Daran klebt das lose Fenster und fällt nicht von selbst heraus. Mit einem Helfer auf der anderen Seite der Wohnwagenwand ist man natürlich auf Nummer sicher.
Anmerkung: Nachlackierte Fahrzeuge, wie z. B. das Farbband in Fensterhöhe bei unserem Wohnmobil, erkennt man nach dem Fensterausbau am entsprechenden Farbrand unter dem Fensterrahmen. Man glaube bloß nicht, daß nach dem Einbau das Fenster auf den 10tel-Millimeter so sitzt wie vorher! Vielleicht hätte ich doch gleich nach dem Fenster-Ausbau farbig nachbessern sollen..... Jetzt zeigt der Innenrahmen aus Holz, wie undicht das Fenster wirklich war. Ich hab da noch Glück gehabt. Ist das Holz aber weich und verrottet, dann hilft nur austauschen. Wichtig ist dabei, die originale Wandstärke nicht zu verändern.
Dann muß man die Moosgummidichtung komplett aus dem Fensterrahmen entfernen, alles Silikon etc. abkratzen und Fensterausschnitt und Fenster und Moosgummidichtung zum Beispiel mit Brennspiritus reinigen und Entfetten.
Nun beginnt der Zusammenbau. Ich verwende dazu dauerelastische Dichtmasse aus der Kartusche. Genauer: Dekaseal 8936, abtupfbar, von Dekalin. Zum Verbrauch: pro Fenster ist mit einer Kartusche zu 310ml zu rechnen.
Jetzt hat der „Batz“ am Fenster etwas abgelüftet und ich versuche, die im Laufe der Jahre) zu klein gewordene Moosgummidichtung wieder in der Rahmen einzudrücken. Sie springt zwar immer wieder aus den Ecken, aber mit genug „Batz“ hält das Ganze wenigstens so lange, bis man das ganze Fenster wieder in die Wandöffnung eingesetzt hat. (Auch jetzt schadet ein Helfer nicht). Der Zeitaufwand hält sich (bei intakten Holzrahmen) in Grenzen: Für die 3 großen Fenster habe ich 2 Abende verbraucht und am 3ten noch eine halbe Stunde für die Verkleidungen. Und wie schon ganz am Anfang gesagt: Das Wasser ist der schlimmste Feind... Z.B. dann, wenn die ersten Regentropfen fallen, wenn ein Fenster gerade mitten in der Reinigungsprozedur ist..... |
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